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7 Pferde, ein Hund und "Rei",
sowie unzähliges
und ständig wechselndes Kleingetier!


Der Charmeur, mit 6 Jahren Chef auf der
Jungenskoppel zu sein, zeigt deutlich seine Führungsqualitäten
und seinen Durchblick. Jeder der daherkommt, wird erstmal getestet
und aus seiner früheren etwas unsensiblen „Rüpeltechnik“ ist
ein feines aber kraftvolles Frage- und Antwortspiel geworden.
Man muss ihn lieben. Wir auf jeden Fall sind seinem verspielten,
jugendlichen Halbstarkencharme verfallen und verzeihen ihm dann
auch seine gelegentlichen „Fressattacken“ auf den
Ausritten. Nun ja, wie waren wir in dem Alter, wenn wir durch
die Supermarktregale vollgepackt mit Süßigkeiten gingen?
Spazierritte sind für Coller wie MacDrive für uns.
Dressurreiten sollte man nicht unbedingt mit ihm versuchen. Es
sei denn, man will es sich mit ihm verscherzen. Und Springen
tut er höher als nötig. Aber Wanderritte sind für
ihn das Schönste - und er trägt einen willig über
die ganze Insel.
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Der Schelm, der jetzt 12-jähriger
Rappschimmel ist irgendwie der undurchsichtigste hier auf dem
Hof. Wenn er sich so transusig hinter einem Baum versteckt oder
verspielt vorsichtig mit einem schmust, könnte man sich
gar nicht vorstellen, dass er auf der Galoppstrecke abgeht wie
ein Zäpfchen und jedem Rennpferd alle Ehre macht. Auf jeden
Fall braucht er viel Geduld, Liebe und eine ruhige aber konsequente
Hand. Gibt man ihm das nicht, kann man auch versuchen, einem
Elefanten das Fliegen beizubringen, denn dann ignoriert er einen
völlig und seine Sturheit ist kaum noch zu überbieten.
Also ruhig bleiben, auf ihn eingehen und keine Angst vor einem
Geschwindigkeitsrausch haben. Sein Aufgabenbereich hat sich in
letzter Zeit mehr und mehr gewandelt. Er zeigt interessierten
Teilnehmern, was er von ihnen hält. Er ist ein super Beispielpferd
für das Beziehungstraining.
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Kurz „Yoti“ genannt. Sie ist die drittjüngste im Stall bzw.
auf der Weide. (geb. Febr. 04). Rotzfrech, übermütig und für ihr
Alter riesengroß. Wenn sie über die Weide flitzt, Bocksprünge
macht und „Sliding Stopps“ vor dem Elektrozaun hinlegt, dann steht
man nur noch begeistert -Zurufe und Applaus spendend- drumherum und freut sich
am Leben. Sie ist absolut unverdorben, verschmust, neugierig und lebensfroh,
so dass sich der „Papa“ Rei schon unendlich darauf freut, dieses
Traumpferdchen als seinen treuen vierbeinigen Weggefährten auszubilden und
mit ihr durchs Leben zu gehen. Mittlerweile ist sie zu einem großen Mädel
herangewachsen und wird gründlich auf ihre neue Aufgabe vorbereitet.
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Vanina, die französische Vollblutlady.
Groß, erhaben, weise, würdevoll, ruhig aber kraftvoll.
Und absolut überzeugend. Die Chefin in der Herde, von der nicht
nur ihre Artgenossen sondern auch wir Menschen eine Menge lernen
können. Immer wieder überrascht sie durch ihre Fähigkeit,
Gesamtsituationen zu durchschauen und Gruppen (Pferd und Reiter)
verantwortungsbewusst zu führen. Auf ihren Reiter und seine
Fähigkeiten stellt sie sich ein und man kann ihr blind vertrauen.
Wenn sie allerdings das Heimweh packt oder sie meint, genug getan
zu haben, werden ihre eh raumgreifenden Schritte noch größer
und es kostet schon etwas Überzeugungskraft, sie in einem gemäßigten
Tempo zu ihrem „Zuhause“ zurückzuführen. - Von diesem
Pferd als ranghöher eingestuft zu werden, ist eine Ehre, auf
die man wirklich stolz sein kann. |
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In ihren Papieren steht der Name "Im Sagitta Flashy Jac".
Sie kam ursprünglich aus Deutschland und wurde dort als
Turnierpferd ausgebildet. Es war ihr dort aber oft zu kalt und
zu regnerisch, so trat sie 2005 eine große Reise an. Freunde
holten sie zu sich auf die Mountain Quarter Ranch, hier auf La
Palma. Innerhalb der nächsten zwei Jahre entwickelte sich
zwischen ihr und dem Rei eine innige Freundschaft und als wir
feststellten, dass beide am selben Tag Geburtstag haben, wurde
beschlossen, dass Saggi auf die Finca Corazón kommt. Hier
bekam die überaus gutherzige und fürsorgliche Mutter
das erste Stutfohlen ihrer Rasse La Palmas zur Welt.
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Jeder sollte einen guten Freund haben. Rei und Jumper (in den
Papieren steht "Ima Bayoto Scotchson") haben sich gesucht
und gefunden. Bald nach der Geburt von Jumper, so Anfang 2007,
wurden die Beiden sich vorgestellt. Eine offene Frage, (Werden
die Zwei je zusammen leben?) ließ die Beziehung Anfangs
noch etwas verhalten verlaufen. Am 29.02.2008 wechselte Jumper
sein Quartier von der Mountain Quarter Ranch zur Finca Corazón.
Seit dieser Zeit arbeiten beide an einer gemeinsamen und innigen
Beziehung.
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Richtig heißt die Lütte "Soy
Cascabel la Reina del Corazón" was da übersetzt
heißt "Ich bin Glöckchen, die Königin
des Herzens". Wie soll sie auch sonst heißen,
sie ist schließlich das erstgeborene Quarter-Horse
Stutfohlen von La Palma (dem Herzen im Atlantik) und auf
der Finca des Herzens am 25.04.2008 zur Welt gekommen. Wenn
man dem Generationssprung einmal Glauben schenken darf, wird
sie zu großen Leistungen fähig sein, denn ihre
Großväter (Pocos Flashy Jac & Charcool) waren
mehrfache Deutsche- und Europameister in verschiedenen Westerndiziplinen
Ein sehr starker Charakter lässt sich jedenfalls heute
schon feststellen.
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 ist
das geduldigste Pferd in unserer Familie ist auch gleichzeitig
das pflegeleichteste und genügsamste! Sie wird einmal im Jahr,
nach dem Winter, gründlich geputzt und anschließend
mit etwas Holzschutz behandelt. Sie braucht keine Wurmkur, noch
Grippeimpfung und als Barhufer braucht sie auch nicht beschlagen
zu werden. Es wird nur von den Gartenfreunden hier auf der Insel
ignoriert, denn die begehrten Abfallprodukte stellt sie ihnen nicht
zur Verfügung. Die Ausritte mit ihr haben auch eher einen
phantasievollen Charakter, was aber nicht heißt, daß man
mit ihr keinen Spaß haben kann. Sie ist ein Vollblutpferd:
der Spanier sagt ”pura raza pino”... |
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Er wollte auch einmal ins Internet und bei den
Dreharbeiten zum Film über die Finca mitwirken. So hat er sich im
November 2007 dafür entschieden, ein neues Zuhause beim Rei auf der
Finca zu suchen. Es ist ihm bestimmt nicht sehr schwer gefallen,
sein altes Herrchen zu verlassen, denn dort musste er ziemlichen
Kohldampf spüren, sowie einige Misshandlungen ertragen, wie man an
der fehlenden Ohrspitze sehen kann. Er ist ein "Pastor Garafiano",
also ein Hütehund. So hatte er seine Aufgabe anfangs bei den Ausritten
auch etwas falsch gesehen. Er wollte die galoppierende Herde wieder
zusammen treiben. Diese Aktion endete für ihn in einem folgeschweren
Unfall. Alle Wunden sind fast verheilt, gelernt hat er auch. Jetzt
werden alle Gäste der Finca um Kuscheleinheiten angebettelt.
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Reinhard, kurz Rei genannt. Der
Mittelpunkt, das Herz dieser Finca. Seiner unerschöpflichen Energie,
seinem Ideenreichtum und der Fähigkeit, alles mit Geduld und Liebe
zu „bearbeiten“, verdankt dieses Projekt sein stetes Wachstum. Sein
Motto heißt „sinnvoll und glücklich leben“ und so lässt er sich nie
stressen oder aus der Ruhe bringen. Die Pferde danken es ihm auf
ihre Art und schenken ihm ihre Anerkennung als „Ranghöheren“. (Dass
er mit den Ohren wackeln kann, erleichtert die Kommunikation natürlich
ungemein).
Mit ihm kann man sich Tag und Nacht über das unendliche Thema Pferde unterhalten,
oder aber auch seinen Erzählungen über die lustigsten Erlebnisse bei den Ausritten
folgen.
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